Was macht diesen Lehrgang so besonders? Es ist die gelungene Symbiose aus akademischer Exzellenz und praktischer Relevanz. Gemeinsam mit Prof. Dr. Susanne Meyer, Präsidentin der Hochschule Niederrhein, hat der BDIU ein Ausbildungskonzept entwickelt, das neue Maßstäbe setzt. Das Geheimnis: ein durchdachtes Blended-Learning-Konzept, das verschiedene Lernformen intelligent miteinander verzahnt.
Lernen im 21. Jahrhundert – flexibel, modern, effektiv
Der Lehrgang umfasst insgesamt 155 Stunden und verbindet das Beste aus drei Welten:
- 90 Stunden Präsenzunterricht schaffen ein solides rechtliches Fundament.
- 41 Stunden virtueller Unterricht vertiefen das Gelernte – flexibel und ortsunabhängig.
- Mindestens 19 Stunden geführte Eigenarbeit bringen die Theorie in die Praxis.
- 5 Stunden Probeklausur mit ausführlicher Besprechung sorgen für Prüfungssicherheit.
Der rote Faden? Ein durchgängiger Inkassosachverhalt, der mit jedem Modul komplexer wird. So trainieren die Teilnehmenden juristische Fallarbeit genauso, wie sie ihnen später im Berufsalltag begegnet – praxisnah, strukturiert und nachhaltig.
Vier Module – Ihr Weg zur vollumfänglichen Inkasso-Kompetenz
Modul 1: Verträge als Zahlungsgrundlage (41 Stunden)
Hier wird das Fundament gelegt: Vom Vertragsschluss über Anspruchsgrundlagen bis zu Verzug und Schadensersatz. Das Rechtsdienstleistungsgesetz als Berufsrecht? Wird genauso behandelt wie die komplexe Dreiecksbeziehung zwischen Gläubiger, Schuldner und Rechtsdienstleister. Und damit es nicht bei der Theorie bleibt: Mahnschreiben formulieren, Zinsen berechnen, Mahnbescheidanträge stellen – alles wird praktisch geübt.
Modul 2: Handelnde im Recht (34 Stunden)
Wer darf was? Und wie? Vertretung, Forderungsabtretung, Gesellschaftsrecht – dieses Modul klärt, wer auf welche Weise rechtlich handelt. Auf prozessualer Ebene werden Zivilprozess und Klagearten durchleuchtet. Die Praxis kommt nicht zu kurz: Inkassovollmachten, Inkassozessionen und Ratenzahlungsvereinbarungen werden erstellt und besprochen.
Modul 3: Besonderer Schutz durch das Recht (39 Stunden)
Verbraucherschutz, RDG-Aufsicht, Insolvenzverfahren – in diesem Modul dreht sich alles um rechtlichen Schutz. Verbrauchervertragsrecht und AGB-Recht werden ebenso vertieft wie Arbeits- und Handelsrecht. Praktische Übungen zu Inkassoschreiben, AGB-Prüfungen und Registeranfragen machen die Teilnehmenden fit für heikle Situationen.
Modul 4: Sicherung und Durchsetzung – plus Datenschutz (36 Stunden)
Das Finale: Anspruchssicherung, Vollstreckung, Kreditsicherung. Von der Sachpfändung bis zum Grundpfandrecht, von der Bürgschaft bis zur Grundbuchanalyse – hier wird das komplette Repertoire der Anspruchsdurchsetzung vermittelt. Und weil Datenschutz im Inkasso unverzichtbar ist, wird auch die DSGVO praxisnah behandelt.
Die Prüfung – Ihr Nachweis für höchste Kompetenz
Nach Abschluss aller Module steht die Sachkundeprüfung an: eine fünfstündige schriftliche Klausur sowie eine mündliche Prüfung mit Fachgespräch. Wer besteht, erhält ein Zeugnis, das die theoretische Sachkunde gemäß § 11 RDG und § 4 RDV gegenüber der Registrierungsbehörde nachweist.
Fazit: Ein Lehrgang, der hält, was er verspricht.
Der neue Sachkundelehrgang von BDIU und DIA ist mehr als eine Pflichtveranstaltung – er ist eine Investition in die Zukunft Ihrer Mitarbeiter und Ihres Unternehmens. Moderne Didaktik, bewährte Lernformen und maximale Praxisnähe machen diesen Lehrgang zu einem echten Quantensprung in der Inkasso-Ausbildung. Fachkompetenz auf höchstem Niveau. Praxiswissen, das wirklich zählt. Genau das, was Inkasso-Profis für ihre tägliche Arbeit brauchen. Interessiert?
Weitere Informationen zum neuen Sachkundelehrgang erhalten Sie bei der Deutschen Inkasso Akademie (DIA) und auf der Website des BDIU.